Motorrad verkaufen Tipps

Motorrad verkaufen Tipps für den erfolgreichen Verkauf

Unsere Motorrad verkaufen Tipps

Du willst Dein Motorrad verkaufen, bist aber in der Branche kein Profi? Kein Problem, in diesem Artikel erfährst Du alles, was Du bei dem Verkauf Deines Gebrauchtmotorrads beachten solltest.

Ob Online-Verkauf oder auf persönlichem Wege, der erste Eindruck zählt! Gib Dir also Mühe, dass Deine Maschine, bevor Du Fotos schießt oder jemand zur Begutachtung vorbeikommt, so perfekt wie möglich aussieht. Auch wenn Du ein paar Dinge aufbereiten oder flicken musst, scheue Dich nicht dies zu tun, denn in den meisten Fällen kannst Du dadurch einen sehr viel höheren Gewinn erzielen. Am einfachsten und schnellsten läuft der Motorradverkauf ab, wenn Du es online inserierst. Deine Beschreibung sollte so detailliert wie möglich sein, um seriös zu wirken. Vergiss nicht auf kleinere Mängel oder Schäden hinzuweisen, sonst könntest Du im Nachhinein rechtliche Schwierigkeiten bekommen. Viele Käufer bevorzugen es telefonisch weitere Fragen stellen zu können, gib also am besten immer eine Telefonnummer an, unter der man Dich erreichen kann.

Eine vorzeitige Prüfung durch einen Experten bietet sich ebenfalls an, denn eine neue HU-Plakette steigert die Attraktivität Deines Bikes und kann sogar den Verkaufserlös erhöhen. Am besten investierst Du noch zusätzlich in ein Gutachten, denn damit lässt sich ein Interessent oft leichter überzeugen. Beispielsweise kannst Du Dein Motorrad beim TÜV begutachten lassen. Dies ist im Regelfall mit nur geringen Mehrkosten verbunden.

Suche im Vorfeld alle wichtigen Unterlagen zusammen! Ein vollständiges Serviceheft erhöht deine Verkaufschancen.

Hier ein kleiner Überblick welche Unterlagen von Vorteil sind:

  • Serviceheft
  • Fahrzeugausweis
  • Protokoll der letzten MFK
  • Bedienungshandbücher
  • Belege über Zusatzausstattung, Tuning, Wartungsarbeiten oder Reparaturen

Du weckst bei potentiellen Käufern mehr Interesse, wenn Du ihnen vorab eine Probefahrt anbietest. Bevor Du die Person allerdings mit Deinem Motorrad fahren lässt, vergiss nicht den Führerschein zu überprüfen und lass Dir am besten auch den Personalausweis aushändigen. Auf diese Weise gehst du sicher, dass Dein Bike auch wieder zu Dir zurückkommt.

Oftmals versuchen Leute telefonisch einen Preis auszuhandeln. Darauf solltest Du nicht eingehen, denn jemand mit ernsthaften Kaufabsichten, handelt erst bei einem Besichtigungstermin. Informiere Dich am Besten im Vorfeld zu welchem Preis Dein Modell üblicherweise gehandelt wird, damit Du eine gewisse Preisvorstellung gewinnen kannst. Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Du kannst z.B. selbst im Internet gucken zu welchem Preis Dein Modell auf unterschiedlichen Seiten verkauft wird. Du kannst aber auch ganz einfach über die DAT den Wiederverkaufswert ermitteln lassen.

Den Wert Deines Motorrads kannst du auch bei uns ermitteln. Du brauchst nur über die Rubrik „Motorrad bewerten“, den Anweisungen folgen und schon bekommst Du einen verlässlichen Wert genannt.

Vor endgültigem Verkauf

Wenn der Interessent Dein Motorrad kaufen will, musst Du unbedingt einen schriftlichen Kaufvertrag aufsetzen. Gehe niemals auf mündliche Versprechungen o.ä. ein! Auf dem Vertrag sollten das Datum und die genaue Uhrzeit der Übergabe aller Unterlagen sowie des Fahrzeugs stehen. Die genauen Angaben beider Parteien dürfen ebenfalls nicht fehlen. Dazu gehören die vollständigen Namen, Adressen und auch die Personalausweisnummer. Vermerke auch wesentliche Daten des Motorrads, wie die Fahrzeugnummer und den Kilometerstand. Am einfachsten ist es, wenn Du eine vorgefertigte Vertragsvorlage verwendest, damit sicherst Du Dich und die andere Vertragspartei optimal ab. Solche Vorlagen kannst Du Dir ganz einfach über das Internet ausdrucken.

Was auf dem Kaufvertrag stehen sollte:

  • Vollständiger Name beider Vertragspartner
  • Adressen beider Vertragspartner
  • Die Personalausweisnummern
  • Der gezahlte Preis
  • Fahrzeugnummer
  • Kilometerstand
  • Datum und Uhrzeit der Übergabe

Außerdem solltest Du unbedingt auf Barzahlung bestehen, denn andere Zahlungsarten können Komplikationen verursachen. Überprüfe genau, ob der Betrag stimmt und gehe zudem auf keinen Fall auf eine Anzahlung ein, denn dies kann schnell in die Hose gehen.

Wenn Du Dein Motorrad bereits abgemeldet hast, musst Du noch eine weitere Kleinigkeit beachten. Damit der Käufer Dein Motorrad mitnehmen kann, musst Du ein Kurzzeitkennzeichen besorgen. Diese sind nur 5 Tage gültig! Am besten Du erledigst das also erst dann, wenn der Kaufvertrag schon steht.  Wenn der Motorradkäufer nicht aus Deutschlands kommt, musst Du an Stelle des Kurzzeitkennzeichens ein Ausfuhrkennzeichen beantragen. Weitere Infos zu einem Motorradverkauf außerhalb Deutschlands findest Du in unserem Blogbeitrag „Motorrad verkaufen ins Ausland“.

Solltest Du das Gebrauchtmotorrad verkaufen, obwohl es noch angemeldet ist, vereinbare mit dem Käufer die sofortige Ummeldung und vermerke dies zusätzlich im Kaufvertrag. Du bist jedoch immer auf der sicheren Seite, wenn du es selbst vor dem Verkauf abmeldest. Auf Verkaufsseiten wie „wir-kaufen-dein-motorrad.de“ brauchst Du Dir darüber keine Gedanken machen, denn sollte Dein Zweirad noch nicht abgemeldet sein, übernehmen wir die Abmeldung und Dir kann nichts passieren.

 

BMW 1150 GS Laufleistung: bis 80000km; Leistung: 61Kw; Erstzulassung: 2003; Letzte Inspektion: 2011; Gültige AU / HU: ja
Aprilia RS 125 Laufleistung: bis 20000km; Leistung: 11Kw; Erstzulassung: 2017; Letzte Inspektion: 2018; Gültige AU / HU: ja
Ducati 748 s Laufleistung: bis 20000km; Leistung: 94Kw; Erstzulassung: 2003; Letzte Inspektion: 2013; Gültige AU / HU: nein